Das Hackgutlager

Die Heizzentrale der Nahwärme Laßnitzhöhe, bestehend aus Heizhaus und Hackgutlager, wurden auf einem Hanggrundstüück des Geflügelhof Schulz errichtet. Der Standort ist in zweierlei Hinsicht ideal. Einerseits liegt das Heizwerk relativ zentral (kurze Leitungen und geringe Leitungsverluste) und andererseits ist das doch recht große Industriegebäude von der Hauptstraße nicht einsehbar.

Die Platzierung des Gebäudes im Hang bietet den Vorteil, dass es zum Hackgutlager zwei Zugriffsebenen mit einem Höhenunterschied von 8 Metern gibt und die Befüllung des Hackgutlagers vom oberen Niveau aus mit einer einzigen Förderschnecke möglich ist.

Das Hackgutlager ist ein großer Rundbau aus Stahlbeton mit 24 Metern Innendurchmesser und 14 Metern Höhe, der bis zur Hälfte in den Hang eingegraben ist. Das Gelände und die Zufahrten um das Hackgutlager wurden so angelegt, dass die Zulieferung und Entladung des Hackgutes ohne Rangieren im Kreisverkehr möglich ist.

Ein großes kegelförmiges Dach aus Holzleimbindern mit Trapezblechbedeckung schließt das Hackgutlager nach oben hin ab. Das Füllvolumen des Lagers beträgt rund 6.000m³, das entspricht beim derzeitigen Ausbau des Wärmenetzes ca. 40% des erforderlichen Jahresbedarfs.

Das Heizhaus, ein Holzriegelbau mit Pultdach, ist an der Nordseite an das Hackgutlager angebaut. Wände und Dach des Heizhauses bestehen aus Sandwichpaneelen.